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Krankheiten
Allgemeine Krankheitsanzeichen:
-
Rötlicher Nasen-/Augenausfluss
(dies ist kein Blut! es kommt von der Haderschen Drüse)
-
Gesträubtes/stumpfes/kahles Fell
-
Apathie
-
Nahrungsverweigerung
-
Abmagerung/Gewichtsverlust
-
Quieken bei Berührung bestimmter
Stellen (Schmerzen)
-
Hektische Atmung ohne
ersichtlichen Grund
-
Atemgeräusche (knattern,
röcheln, fiepen, niesen, ...)
-
Gekrümmte Körperhaltung
-
Verschmierter After (Durchfall)
-
Häufiges Kratzen
-
Rötungen, Schwellungen,
Entzündungen
-
vermehrter Durst / häufiger
Urinabsatz
-
Lahmheit
-
sonstige Verhaltensänderungen
Wichtig zu wissen:
-
Generell gilt bei Ratten, sie
sind ziemlich krankheitsanfällig und man sollte sich schon vor der
Anschaffung einen Tierarzt in seiner Nähe suchen (idealerweise eine
Tierklinik, da die für den Fall einer Operation meist besser ausgestattet
sind). Wichtig ist, dass sich der Tierarzt nicht nur mit Hunden und Katzen
auskennt sondern auch mit Kleintieren oder sogar ganz speziell mit Ratten.
Die haben nämlich einen deutlich schnelleren Stoffwechsel als andere Säuger
und müssen dementsprechend teilweise anders behandelt werden (z.B. müssen
Medikamente oft höher dosiert werden).
-
Ratten können ihre Krankheiten
perfekt verstecken. Dies ist ein natürlicher Instinkt, da ihre wilden
Vorfahren als beliebtes Beutetier versuchen müssen so wenig Schwäche wie
möglich zu zeigen. Denn wer krank oder verletzt ist ist leichte Beute für
Raubtiere. Oft sind es nur kleinste Verhaltensänderungen an denen man
erkennt, dass es der Ratte nicht gut geht.
-
Antibiotika dürfen bis auf
wenige Ausnahmen (wie z.B. Baytril) nie zusammen mit Milchprodukten
verabreicht werden, da sie die Wirkungsamkeit stark beeinflussen!
-
Viele Erreger im Rattenkörper
sind inzwischen gegen die üblichen Antibiotika weitgehend resistent. Gerade
bei Baytril gibt es große Resistenzen, sollte eine Behandlung also nicht
anschlagen sollte ein AB mit einem anderen Wirkstoff versucht werden.
-
Die Behandlung mit einem AB darf
nie vor dem angedachten Behandlungsende unterbrochen oder gestoppt werden,
dies führt ebenfalls zu Resistenzen und man riskiert, dass das Medikament
beim nächsten mal nicht mehr hilft. Bei Antibiotika gilt, eine Behandlung
muss mindestens 5 Tage (besser 7-10 Tage) in Folge durchgeführt werden.
Abweichungen kann es natürlich geben, da sollte man auf den Tierarzt seines
Vertrauens hören.
-
Steht eine Narkose an sollte
darauf geachtet werden dass dies per Inhalationsnarkose und nicht per
Injektionsnarkose geschieht. Bei der Injektionsnarkose gibt es deutlich
Ratten die nicht wieder aufwachen, bei der Inhalationsnarkose kann das Tier
sehr schnell wieder aufgeweckt werden indem das Gas abgeschaltet wird, dies
dauert bei der Injektion viel länger.
-
Tragende oder säugende Weibchen
dürfen grundsätzlich erstmal nicht mit irgendwelchen Medikamenten oder
Parasitenmitteln behandelt werden. Es gibt Medikamente die man geben kann,
dies muss aber mit einem Tierarzt vorher besprochen werden!
-
Man sollte lieber einmal zuviel
einen Tierarzt zu Rate ziehen als einmal zu wenig, denn auch kleine Fehler
oder Versäumnisse können bei Ratten gravierende Folgen haben! Grundsätzlich
sollte auch nicht selbst Hand angelegt oder irgendwelche Medikamente
ausprobiert werden, wenn man nicht 100%ig weiß was man da tut!
Eins vorweg, die nun folgenden
Krankheiten, Symptome und Behandlungsmethoden entstammen nicht alle meiner
persönlichen Erfahrung. Wenn ihr also Fehler entdeckt oder unvollständige
Infos, bitte ich um eine kurze Rückmeldung darüber.
Krankheiten:
Atemwege:
Atemwegsinfekte kommen bei
Ratten sehr häufig vor
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Atemgeräusche |
Mycoplasmen:
Bakterien die nicht wie gewöhnlich einfach mit einem Antibiotikum zu
behandeln sind, da sie eine besondere Oberfläche haben. Sie sind in
fast jeder Ratte vorhanden und brechen erst durch eine Schwächung des
Immunsystem aus. Ursachen dafür können sein: Stress, vorherige
Erkrankungen, unhygienische Bedingungen, usw. |
Sind sie
einmal ausgebrochen bleiben sie auch. Eine Therapie gibt es nicht, es
kann höchstens etwas Linderung verschafft werden indem das Tier über
lange Zeit mit Antibiotikum behandelt wird (natürlich nur mit
Absprache eines Tierarztes, da Antibiotikum das Immunsystem weiter
schwächt und eine längere Gabe auch negative Auswirkungen haben kann) |
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Atemgeräusche, Niesen, Nasenausfluss, rotes Sekret an Augen und Nase |
Erkältung/Lungenentzündung:
Ratten sind sehr
empfindlich gegenüber Zugluft und erkälten sich ausgesprochen schnell.
Beobachtet man Symptome die durch eine Erkältung kommen können sollte
umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, denn Erkältungen können
innerhalb weniger Tage chronisch werden und erfordern dann eine sehr
lange Behandlung und gehen ggf. gar nicht mehr weg. |
Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum |
Tumore/Abszesse:
Tumore sind
neben Atemwegsinfekten ganz vorn mit dabei bei den Rattenkrankheiten
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Harte Beule unter der Haut
(bei Rättinnen oft am Gesäuge), wächst zum Teil sehr schnell
Kopfschiefhaltung |
Tumor:
Krebsgeschwüre (gut- oder
bösartig)
Ein Schiefkopf kann
durch einen Hirntumor verursacht werden |
Entfernung in einer
Operation durch einen erfahrenen Tierarzt
Gutartige Tumore machen
meist wenig Probleme, bösartige können schnell wieder kommen
Wichtig ist, dass die
Operation möglichst schnell erfolgt und nicht erst wenn der Tumor
schon die Größe eines Golfballs erreicht hat.
Hirntumore können nicht
entfernt werden, die Tiere müssen meist erlöst werden |
|
Beule unter der Haut (evt.
tritt Eiter aus) |
Abszess:
Meist durch
Bissverletzungen entstanden. Eingeschlossene Bakterien die für eine
Entzündung und meist Eiterbildung sorgen |
Aufschneiden oder
Ausdrücken (entweder durch einen Tierarzt oder durch den Besitzer wenn
dieser bereits Erfahrung darin hat) und danach sofort eine
Wunddesinfektion. Darauf achten, dass sich die Wunde nicht verschließt
wenn noch Bakterien drin sein können, da sich der Abszess sonst sofort
wieder bildet. Wunde trocken und luftig halten und von selbst heilen
lassen (am besten 2-3x täglich Wunddesinfektionsmittel in die Wunde
geben solange sie offen ist).
Ich empfehle Octenisept
für die Desinfektion, da es nicht brennt und farblos ist (erhältlich
in der Apotheke) |
|
Rote, geschwollene
"Beulen" am Fußballen evt. kleine "Eiterbeulen" |
Ballenabszess (auch
Bumblefoot genannt):
Tritt meist durch falsches
Einstreu oder zu harten Boden auf. Das Einstreu sollte keine
spitzen Kanten oder dornenähnliche Spitzen haben. Das Streu sollte
immer hygienisch sein. |
Am besten mit einer
Lebertran/Zinksalbe (mehrmals täglich dünn einreiben)
Lebertran hilft bei der
Wundheilung und Zink trocknet die Wunde aus und tötet Bakterien ab
Am besten Haltung auf
sauberem Küchenpapier für die Zeit der Behandlung
Verband, wenn die Ratte
ihn duldet |
Verletzungen/Verstauchungen/Brüche:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Blutige Stellen |
Verletzung der Haut bis
hin zum Muskelgewebe
Kann durch Bisse
verursachte werden oder durch Käfigeinrichtung mit scharfen oder
spitzen Kanten |
Je nach Schweregrad
Desinfektion zu Hause und beobachten der Wunde (evt. kurzzeitige
Einzelhaltung auf sauberem Untergrund)
Bei schwereren
Verletzungen Tierarzt aufsuchen |
|
Lahmheit, setzt Fuß nicht
auf, zeigt Schmerzreaktionen |
Verstauchung/Bruch
Z.B. durch einen Sturz
verursachte |
Tierarzt aufsuchen |
Haut/Fell:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Häufiges Kratzen, kahle
Stellen im Fell, gerötete/krustige Haut sichtbare Parasiten |
Befall durch Ektoparasiten
(leben auf der Haut oder im Fell) |
Geeignetes Antiparasitikum
(Tierarzt) Bei
Befall von Zecken, Flöhen und Haarlingen funktioniert Frontline ganz
gut, bei Milbenbefall muss allerdings ein anderes Mittel angewendet
werden (z.B. Advocate, Stronghold, ...)
Spezielle Mittel für
Ratten gibt es nicht, es werden meist Mittel für Hunde und Katzen
verwendet |
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Stumpfes, aufgestelltes
Fell |
Allgemeines Unwohlsein,
Stress, Aggression |
Wenn es sich nicht um eine
kurzzeitige Aggression einem Artgenossen gegenüber handelt sondern
länger andauert und die Ratte zusätzlich matt und "nicht gut drauf"
wirkt sollte beobachtet werden woran es liegen könnte, wenn keine
Ursache gefunden wird sollte ein Tierarzt aufgesucht werden |
|
Orange, schuppige, leicht
fettige Stellen auf der Haut, teilweise fällt das Fell leicht aus |
Vor allem bei
unkastrierten, älteren Böcken ist es normal und kommt häufiger vor
In seltenen Fällen kann
eine orange Haut auch durch einen Nierenschaden verursacht werden und
auch Parasiten |
Keine, eine
Parasitenbefall oder Nierenschaden sollte aber am besten trotzdem
ausgeschlossen werden |
Zähne:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Nahrungsverweigerung,
sichtbar zu lange Zähne |
Übermäßiges Zahnwachstum
oder keine Möglichkeit zum Nagen
Die Zähne von Nagern sind
wurzellos und wachsen so das ganze Leben. Hat die Ratte keine
Möglichkeit durch Nagen die Zähne abzunutzen werden sie schnell zu
lang und stören beim Fressen oder wachsen sogar in die Haut oder den
Kiefer ein. Die Backenzähne kann man bei Ratten fast nicht sehen. |
Für genügend Holz zum
Nagen sorgen In
seltenen Fällen liegt ein genetisch bedingtes übermäßiges Zahnwachstum
vor, sodass die Ratte die Zähne nicht allein durch Nagen kurz halten
kann. In diesem Fall müssten die Zähne regelmäßig (am besten durch
einen Tierarzt) gekürzt werden. |
Augen/Ohren/Nase:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Rotes Sekret an den Augen
und der Nase |
Stress, Unwohlsein
Das rote Sekret wird oft
für Blut gehalten, ist allerdings ein Sekret aus der Haderschen Drüse.
Gesunde Ratten putzen es normalerweise mit weg, fühlt sich die Ratte
aber nicht wohl oder ist krank oder gestresst vernachlässigt sie ggf.
das Putzen und das Sekret wird an der Nase und im Augenwinkel
sichtbar. |
Je nach genauer Ursache.
Stress vermeiden, Ursache für Unwohlsein finden und sonst Tierarzt
aufsuchen |
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Entzündung/Trübung des
Augapfels |
Bindehautentzündung
SDA Virus:
Das SDA Virus kommt hin
und wieder vor und kann für eine Trübung des Augapfels sorgen, oft
haben die Tiere zusätzlich einen geschwollenen Hals
Es ist hochansteckend,
aber nicht alle Tiere erkranken. Meist sind junge/alte Tiere oder
welche mit einem geschwächten Immunsystem betroffen |
Bindehautentzündungen
können mit geeigneten Augentropfen behandelt werden
SDA ist nicht direkt
behandelbar, da es sich um einen Virus handelt. Es kann zusätzlich
Antibiotikum gegeben werden um Sekundärinfektionen vorzubeugen.
Zusätzlich wird empfohlen die Ratte mit Flüssigkeit zu versorgen
(Kochsalzlösung wird unter die Haut gespritzt) |
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Augenprobleme bei
rotäugigen Tieren |
Empfindlichkeit der Augen
Rotaugen sind
empfindlicher gegenüber Helligkeit und direkter Sonneinstrahlung als
schwarzäugige Tiere. Unter Umständen kann es im Alter zur Trübung des
Auges bis hin zur Erblindung führen. |
Vorbeugend die Tiere nicht
direkter Sonneneinstrahlung aussetzen |
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Kopfschiefhaltung,
teilweise direkt nach einer Erkältung |
Mittelohrentzündung
Eine Kopfschiefhaltung
(Schiefkopf genannt) kann mehrere Ursachen haben, eine
Mittelohrentzündung wäre eine davon
Oft ging eine Erkältung
voraus |
Sobald man einen leichten
Schiefkopf bemerkt sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Durch die
Gabe eines gehirngängigen Antibiotikums kann man schlimmeres oft
verhindern. Der
Schiefkopf kann auch so stark werden, dass die Ratte sich nur noch im
Kreis dreht, in dem Fall hilft nur noch das Tier erlösen zu lassen um
weitere Qualen zu verhindern. |
Geschlechtsorgane/Urinabsatz:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Häufiges trinken,
vermehrter Urinabsatz |
Blasensteine,
Harnwegsinfektion |
Tierarzt aufsuchen und am
besten eine frische Urinprobe mitnehmen. Diese bekommt man indem man
die Ratte auf einen nicht saugfähigen Untergrund (möglichst wenig
Platz z.B. eine Transportbox) setzt und wartet bis sie Urin absetzt.
Diesen zieht man dann in einer frischen Spritze auf. |
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Entzündungen am Gesäuge |
Gesäugeentzündung |
Tritt bei säugenden
Müttern oft dann auf, wenn der Käfig während der Aufzuchtzeit nicht
richtig sauber gehalten wird (aber Achtung in den ersten Tagen nach
der Geburt sollte das Streu nicht oder nur teilweise (nasse Stellen)
ausgetauscht werden |
Verdauung:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Durchfall, aufgeblähter
Bauch, Appetitlosigkeit |
Magen- Darminfekt,
falsches oder verschimmeltes Futter, Stress
Bei aufgeblähtem Bauch
ohne Kotabsatz ist auch Megacolon möglich. Dies ist eine Krankheit die
erblich bedingt ist und meistens zwischen den 4. und 6. Lebenswoche
auftritt (es gibt aber auch ältere Tiere bei denen es plötzlich
auftrat). Diese Krankheit kann durch falsche Verpaarungen entstehen
(wenn Tiere bestimmter Zeichnungen miteinander verpaart werden) |
Ggf. Futterumstellung,
Stress vermeiden (notfalls kurzzeitige Einzelhaltung), wenn sich
danach keine Verbesserung einstellt Tierarzt aufsuchen
Megacolon ist nicht
heilbar, die Tiere werden bei der schlimmeren Verlaufsform (das ist
meist die die bei Jungtieren auftritt) eingeschläfert.
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Nervensystem:
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Krankheit/Symptome |
Mögliche Ursache |
Behandlung |
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Watschelnder Gang bis hin
zur Lähmung der Hinterbeine |
Hinterhandlähmung (HHL):
Tritt überwiegend bei
älteren, schwereren Böcken auf. Die Rückenmuskulatur bildet sich
langsam zurück, dadurch wird der Rücken knöchriger. Die Ratte hat
zunehmend Probleme beim Laufen. Irgendwann werden die Hinterbeine nur
noch hinterher gezogen. |
Wenn es eine
altersbedingte HHL ist ist die Ratte anfangs meist schmerzfrei. Sie
sollte trotzdem regelmäßig einem Tierarzt vorgestellt werden um dies
weiterhin zu überprüfen und ggf. rechtzeitig ein Schmerzmittel geben
zu können. Das
Einschläfern ist erstmal nicht notwendig, muss jedoch individuell vom
Tierarzt entschieden werden. Die meisten Ratten können ganz gut damit
leben brauchen aber dann einen "behindertengerechten" Käfig. |
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